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Kleiderschrank ausmisten: das Erfolgsrezept!

Also, ich muss gestehen ich bin generell nicht sooo der Ordnungsfanatiker, um es mal gelinde auszudrücken. Bei meinem Kleiderkasten ist das aber eine Ausnahme, den hab ich wirklich gern und regelmäßig aufgeräumt. Ja, da werde ich richtig unentspannt wenn ich weiß, da drin herrscht das Chaos und ich finde nichts mehr.
Und da sich vor Weihnachten meist gern auch in meinem Kasten das Chaos still und leise einschleicht (aufgrund diverser Weihnachtsfeiern –„ und wo war dieses Kleid nochmal?“ Momenten) nutze ich die Tage zwischen den Jahren gerne um wieder richtige Ordnung in meinen Schrank zu bringen.

Und mit ein paar wenigen Regeln und Handgriffen schafft man im Nu wieder Ordnung!

Kleiderschrank ausmisten, ganz leicht gemacht!

Die ideale Vorbereitung:
Zeit einplanen: Wichtig ist es auf alle Fälle genügend Zeit einzuplanen. Kasten ausmisten passiert nicht so nebenbei, man sollte sich schon zwei-drei Stunden (am besten einen Nachmittag) dafür freischaufeln.
In eine Richtung arbeiten: Am besten ist es ihr fangt in eine Richtung an und zieht diese auch durch. Ansonsten entsteht wirklich Chaos im Chaos und ihr verliert den Überblick.

Wegwerfen, Einlagern oder wieder einräumen?
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Zu Beginn empfehle ich einfach mal alle Stücke die ihr sortieren wollt, raus aus dem Kasten zu nehmen und einzeln unter die Lupe zu nehmen. Wir alle neigen dazu Klamotten die obwohl schon jahrelang ungetragen, für „später“ aufzuheben. Aber später wird nicht kommen. Ich wiederhole: später kommt nicht! Dinge die schon seit zwei Jahren out sind werden wohl auch nicht mehr so schnell wieder in werden.

Für mich gilt folgende Faustregel – weg kommt alles was:
+ länger als drei Saisonen nicht getragen wurde
+ zu groß ist
+ zu klein ist
+ nicht richtig sitzt – gleiches gilt für Fehlkäufe

Bei sehr gut erhaltener oder noch modischer Ware könnt ihr noch über den Gang zum Second Hand Laden nachdenken, über den Rest freut sich meist die Caritas, sofern die Klamotten noch gut tragbar sind.

Designerstücke bilden die Ausnahme

Bei meinen spärlich vorhandenen Designerstücken mache ich übrigens immer eine Ausnahme. Ich schätze mal ich werde nie wieder in das Mini Kleid von Cavalli reinpassen, dass ich zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen habe, allerdings darf es aus Nostalgiegründen im Kasten bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass nicht zu viele derartiger Lieblingsstücke die wir ohnehin nicht mehr tragen zurück bleiben.

Ordnen, Stapeln, Schlichten

Sind alle Stücke die weg müssen entsorgt, wird richtig sortiert. Ich persönlich sortiere nach Zusammengehörigkeit, also Shirts zu Shirts, Blusen zu Blusen, Hosen zu Hosen usw. Die alternativen Tipps & Tricks zum Thema Ordnung im Kleiderschrank findest Du hier. Das Sortieren ist sehr individuell, manche sortieren gerne nach Farben, andere nach Looks – bei mir hat sich das Sortieren nach Materialien am besten bewährt. Zusammengelegt bzw. gefaltet werden bei mir nur Shirts und Pullis, der Rest hängt an Haken. Außerdem sortiere ich Saisonen immer noch nah aneinander, also Winterklamotten und Sommerklamotten getrennt.

Accessoires wie Ketten, Gürtel, Taschen haben bei mir einen eigenen Bereich im Kasten – Ketten lagere ich in Schmuckschatullen, Gürtel hängen an einem Haken. Für meine kleineren Taschen (Clutches) habe ich immer Kasten eine eigene Aufbewahrungsbox, da drin geschlichtet behalten sie lange ihre Form.

Dinge die ich sehr selten benötige verstaue ich eher weiter hinten oder ganz oben im Kasten. Alles was im (quasi) täglichem Einsatz ist (wie mein Lieblingsshirt) habe ich immer in Reichweite (also ganz weit vorne).

Abschließend habe ich noch drei Kleidungsstücke die in keinem Kasten fehlen dürfen:
1. Das kleine Schwarze
2. Ein weißes Basic Shirt
3. Eine gut sitzende Blue Jeans

Ich wünsch euch jetzt schon ganz viel Spaß beim Aufräumen und Aussortieren. Und Durchhaltevermögen.

Alles Liebe,
Verena

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