Gartenarbeiten im September - Header

Gartenarbeiten im September: leckere Gemüse- und Obstsorten pflanzen und ernten

Mit dem September geht der Sommer langsam zu Ende und der Herbst steht vor der Tür: Das bedeutet für die Arbeit im Garten: Es gibt viel zu tun. Ob das Pflanzen von Wintergemüse, das Setzen von Blumenzwiebeln oder der Anbau von Knoblauch – die To-do-Liste für die Gartenarbeiten im September ist lang – dafür erfreust du dich an gesundem und leckerem Gemüse aus dem Eigenanbau.

Himbeeren pflanzen: für einen vitaminreichen und aromatischen Genuss

Himbeeren schmecken süßlich leicht und lassen sich pur essen oder vielseitig zubereiten. Die Beeren wachsen am besten im Halbschatten, wo sie genügend Licht und Sonne bekommen, und bevorzugen humusreichen, gelockerten Boden. Grabe für den Anbau ein Loch, das in etwa doppelt so groß ist wie der Wurzelballen der Beere. Ziehe den Wurzelballen vorsichtig auseinander und wässere ihn leicht. Achte darauf, dass die Knospen der Himbeere etwa um 5 cm mit Erde bedeckt sind und halte einen Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen von 30 bis 40 cm ein.

Wenig Arbeit für ein süß-saures Aroma: Ribisel pflanzen

Geringer Pflegeaufwand und ein leckeres Geschmackserlebnis – kein Wunder, dass die Kultur von Ribisel im eigenen Garten so beliebt ist. Wenn du Ribisel pflanzen möchtest, suchst du hierfür eine sonnige, jedoch nicht zu trockene Stelle im Garten aus und achtest darauf, dass der Boden humushaltig und gut gelockert ist. Ribisel wird sehr tief gepflanzt, deshalb schneidest du vor dem Pflanzen schwache und beschädigte Triebe und kürzt die restlichen um etwa ein Drittel. Wichtig: Pflanze die Wurzelballen nicht tiefer ein, als sie im Container standen.

Für leckere Desserts und frische Säfte: Rhabarber anbauen

Rhabarber ist ein beliebtes Gemüse für Kompott, Kuchen und weitere Süßspeisen und lässt sich unkompliziert an nahrhaften, feuchten Standorten anbauen. Der empfohlene Pflanzabstand variiert: Eher schwächer wachsende Sorten, wie beispielsweise „Holsteiner Blut“ kommen mit einem Quadratmeter Beetfläche aus, grünfleischige Sorten wie „The Sutton“ benötigen etwa 130 x 130 cm Fläche.

Gartenarbeiten im September - Ribisel pflanzen

Zeit für Feldsalat, Karotten und Co: Wintergemüse pflanzen

Zur Gartenarbeiten im September gehört das Pflanzen von Wintergemüse, wie zum Beispiel Feldsalat oder Möhren. Die Grundvoraussetzung für eine gelungene Ernte beim Feldsalat ist ein gut abgesetztes Beet. Säe die Samen in dünnen Rillen etwa 0,5 bis 1 cm tief und halte einen Abstand von ca. 10 bis 15 cm ein. Dann gebe etwas Erde darüber und drücke diese gut an. Karotten mögen gelockerten Boden, der nicht zu steinig und verdichtet ist. Die Samen liegen idealerweise 1 bis 2 cm tief im Boden und weisen einen Abstand von ca. 2,5 cm auf.

Für eine bunte Farbvielfalt in deinem Garten: Blumenzwiebeln setzen

Blumenzwiebeln erfreuen in deinem Garten mit ihrem Facettenreichtum und ihrer Farbenpracht. Wähle für die Pflanzen eine offene, sonnige Lage und leichte Böden mit gutem Wasserabfluss aus. Wie tief du die Pflanze setzt, hängt von der Größe der jeweiligen Blumenzwiebel ab. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Das Pflanzloch sollte in etwa dreimal so tief sein wie die Zwiebel.

Gartenarbeiten im September - Knoblauch Anbau

Knoblauch-Anbau im eigenen Garten: wenig Arbeit für ein gesundes Gewürz

Knoblauch verfeinert den Geschmack zahlreicher Menüs und sorgt für ein ganz besonderes Aroma. Die Gewürzpflanze wächst und gedeiht an sonnigen Plätzen mit einem durchlässigen, humosen Boden. Pflanze die einzelnen Zehen immer aufrecht in 5 cm Tiefe sowie mit einem Abstand von 10 x 20 cm und drücke sie anschließend etwas an.

Brokkoli ernten und viele Mineralien und wertvolle Vitamine erhalten

Hast du im Juli Brokkoli gepflanzt, ist es im September Zeit für die Ernte. Der Brokkoli benötigt etwa sieben Wochen, bis er reif ist. Der beste Erntezeitpunkt zeigt sich daran, dass die einzelnen Knospen schon deutlich ausgeprägt sind, aber noch fest geschlossen. Entferne, wenn du den Brokkoli erntest, die mittlere essbare Blüte zuerst, dann treibt die Pflanze nochmals aus.

Kürbis ernten und das vielseitige Fruchtgemüse genießen

Ist es erst mal September, ist Halloween nicht mehr weit. Zeit also, die im Frühling gepflanzten Kürbisse zu ernten. Um herauszufinden, ob der Kürbis reif ist, klopfst du auf das Fruchtgemüse. Erklingt ein hohler Ton und kannst du die Schale zudem nicht mehr mit dem Finger einritzen, ist es an der Zeit, den Kürbis zu ernten – am besten immer mit Stielansatz.

Für eine lange Haltbarkeit nach der Ernte: Chili trocknen und Paprika einfrieren

Du hast Chili und Paprika gepflanzt, geerntet und genossen – nun ist aber noch einiges übrig geblieben, das du auch in ein paar Wochen noch essen möchtest. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Chili zu trocknen und die Paprika einzufrieren.

Chili trocknest du im Backofen oder mithilfe eines Dörrautomaten. Nach dem Trocknen bewahrst du die Chilischoten in Schraubgläsern oder Ähnlichem auf, damit sie ihr Aroma nicht verlieren.

Die Paprika frierst du ganz klassisch ein, indem du sie im Gefrierschrank aufbewahrst. Dabei spielt es keine Rolle, ob du das Fruchtgemüse als Ganzes einfrierst oder es vorher schneidest und entkernst.

Da bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß bei der Gartenarbeit im September und guten Appetit beim Verzehr!

Universal Blog
Kochmodus schließen