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Leckere Ideen für den Muttertag: Muttertagstorte & Briocheherz

Eines stellen wir gleich mal klar: Wir finden ja, dass jeden Tag Muttertag sein sollte und nicht nur einmal im Jahr – denn Mama ist nunmal die Beste! Am Muttertag haben wir trotzdem die Gelegenheit, ihr ganz besonders für ihren Einsatz und ihre Mühen zu danken. Vielleicht mit einer Muttertagstorte? Der Muttertag fällt übrigens jedes Jahr auf den zweiten Sonntag im Mai, der Muttertag 2018 ist heuer der 13. Mai.

Wir glänzen mit Wissen: Woher kommt eigentlich der Muttertag?

Bereits im alten Griechenland wurde ein Fest zu Ehren der Mutter von Zeus gefeiert. Einige Jahrhunderte später führte Heinrich III. den „Mothering Sunday“ in England ein, an dem die Christen der „Mutter Kirche“ gedachten. Der Muttertag, so wie wir ihn heute feiern, hat seinen Ursprung im Jahr 1872. In Amerika forderte Julia Ward Howe, eine Vertreterin der Frauenbewegung, dass amerikanischen Müttern einmal im Jahr ein Tag gewidmet wird, um ihren Einsatz zu ehren. Diese Forderung wurde jedoch vorerst nicht erfüllt. Einige Jahre später setzte sich die Frauenrechtlerin Anna Jarvis ebenfalls für die Einführung eines Tages zu Ehren der Mütter ein. 1914 wurde der Muttertag schließlich in Amerika offiziell anerkannt. Diesem Vorbild folgten viele Länder – in Österreich wurde der Muttertag 1924 eingeführt.

Gedichte, Basteleien und Co. – Was ist das perfekte Geschenk für die Mama?

Mama freut sich natürlich über alles, das mit Liebe gebastelt, zusammengestellt oder gekauft wurde (sofern es nicht der letzte, verschmähte Blumenstrauß beim Gärtner war). Trotzdem können kleine Anregungen nicht schaden, um bei Mama zu glänzen und ihr eine Freude zu machen.

  • Geht immer: Blumen
    Blumen und Pralinen sind zwar nicht die kreativste Lösung, aber über einen schönen Strauß freut sich jede Mama! Eine Umarmung dazu – und ihr habt alles richtig gemacht.
  • Nachhaltig: Eingerahmte Fotos
    Wenn die Mama besonders oft betont, dass sie viel zu wenig Fotos von euch besitzt, dann ist es an der Zeit, zum Fotografen zu gehen. Vielleicht habt ihr auch nette Fotos vom letzten Urlaub oder schöne Selfies am Handy. Ab damit in den Drucker und in einen passenden Fotorahmen – fertig.
  • Liebe geht durch den Magen
    Nicht nur seiner/m Liebsten macht man durch Selbstgekochtes oder -gebackenes eine Freude, auch Mama freut sich, wenn ihre Kochkünste zumindest ein bisschen an den Sprössling weitergegeben wurden. Überrascht sie doch mit einem leckeren Frühstück oder Mittagessen! Muttertagstorte und/ oder Briocheherz machen sich übrigens auch sehr gut: aber dazu gleich mehr.
  • Worte sagen mehr als 1.000 Bilder. Oder so…
    Ein netter Spruch à la „Mama ist die Beste“ auf einer Tasse, einem Kissen oder eingerahmt erinnert Mama jeden Tag daran, was euch an ihr liegt.
  • Last Minute: Gutscheine
    Gutscheine gelten zwar als Last Minute-Geschenk, aber je nach Wert und Kreativitätsfaktor kann die Freude groß sein. Ein Thermenbesuch sorgt für Entspannung, das Haus putzen entlastet und ein Action-Erlebnis, wie z.B. Flying Fox, lässt dem Adrenalin freien Lauf.
  • Basteleien
    Selbstgebasteltes kommt meistens von kleinen Kindern, die im Kindergarten oder in der Schule auf den Muttertag „hinarbeiten“. Diese Geschenke entstehen mit viel Mühe und freuen jede Mama – egal wie das Endprodukt aussieht.
  • Gedichte
    „Kurz und bündig, ehrlich klar: Mama, Du bist wunderbar!“ Gedichte werden zum Großteil ebenfalls von den Kleinen vorgetragen. Auswendig gelernt oder runtergelesen – sie bemühen sich, alles tadellos aufzusagen und glänzen mit besonders niedlichen Vorträgen.
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Wer die Mama mit Selbstgebackenem überraschen möchte, für den hat Christina wie immer einige Tipps!

Muttertag steht vor der Tür: Welche Torten bzw. Backwaren passen ganz besonders zu diesem Tag?

Aus saisonaler Sicht passen natürlich alle Kuchen- und Tortenrezepte mit Erdbeeren sehr gut. Jetzt gibt es ja wieder Erdbeeren aus Österreich auf den Märkten – ich kaufe sie auch nie außerhalb der Erdbeersaison. Zum Muttertag sind sie etwas Besonderes, weil sie jetzt so richtig süß sind und sich jeder darauf freut. Neben Erdbeerrezepten geht zum Muttertag auch alles in Herzform: Herzerlbrot, Briocheherz, usw.

lyer

Apropos Briocheherz: Das machst du ja auch gerne zum Muttertag. Was muss man beachten, damit der Teig nicht zusammenfällt?

Das Briocheherz wird aus süßem Germteig gemacht – wie auch schon die Osterpinzen und die Osterhaserl. Beim Briocheherz gelten dieselben Regeln:

  1. Keine der Flüssigkeiten darf wärmer als 40 Grad sein.
  2. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, nicht zu flüssig sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank verarbeitet werden.

Männer aufgepasst! Das Briocheherz ist schnell gemacht und quasi ein ideales Last Minute-Muttertagsgeschenk!

Wie bekommt man die Herzform so schön hin?

Für die Herzform werden zwei Teigstränge geformt, die gleich lang sein sollten. Wenn man möchte, kann man auch ein Lineal zu Hilfe nehmen, damit eine gleichmäßige Form zustande kommt. Anschließend werden die beiden Stränge zu einem Herz aufgelegt. Ich dekoriere das fertige Gebäck meistens mit Hagelzucker, aber auch gehobelte Mandeln schmecken gut dazu.

lyer

Die genaue „Bedienungsanleitung“ für ein schnelles Briocheherz gibt es hier:

ZUTATEN:

  • 250 g lauwarme Milch
  • 1 Würfel Germ
  • 80 g Zucker
  • 7 g Salz
  • 625 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 100 g zimmerwarme Butter

ZUBEREITUNG:
Die Milch mit allen flüssigen Zutaten und dem Germ vermischen, anschließend Mehl dazugeben und zu einem feinen, glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt ca. 30 min. gehen lassen. Dann 6 Teigstücke à 100 g auswiegen, diese anschließend zu gleich langen Strängen ausrollen und zwei Zöpfe flechten. Die Zöpfe in einer Herzform am Blech auflegen, mit Ei bestreichen und bei 160 Grad ca. 20 Minuten backen. Fertig!

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Passend zur Erdbeersaison eignet sich auch eine Erdbeertorte gut. Ist diese schwierig zu machen?

Nein, hier gibt es nicht viel zu beachten. Man bäckt mit einem normalen Rührteigboden und die Topfencremefülle ist auch relativ unkompliziert. Ein Vorteil ist, dass keine Gelatine geschmolzen werden muss. Die Erdbeeren kann man in den Teig reinschneiden oder nicht – ich dekoriere die obere Schicht zum Schluss gerne mit ihnen.

Gelee kommt nur dann oben drauf, wenn die Torte nicht am selben Tag aufgegessen wird – das verlängert nämlich die Haltbarkeit.

lyer

… na dann los! Hier gibt es das kinderleichte Erdbeertorten-Rezept à la Christina:

ZUTATEN FÜR DEN TEIG:

  • 170 g Zucker
  • 80 g Butter (weich), SalzburgMilch
  • 4 Eier
  • 160 g Mehl (mein Tipp dafür: Probier doch mal das „Nudl – Mehl“ aus meinem Online Shop)
  • 1/2 Pkg Backpulver
  • 2 – 3 EL warmes Wasser

Als erstes die Eier trennen und die Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen. Danach Dotter mit Zucker und Butter sehr schaumig rühren. Jetzt Backpulver, Mehl und Wasser unterrühren und am Schluss vorsichtig mit dem Eischnee vermischen. Die Masse in eine Tortenform füllen und bei 180 Grad ca 25-30 Minuten backen und danach gut auskühlen lassen.

ZUTATEN FÜR DIE TOPFENCREME:

  • 250 g Topfen, SalzburgMilch
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 g Zucker
  • 50g Sauerrahm, SalzburgMilch
  • 250 ml Schlagrahm, SalzburgMilch
  • 3 Packungen Sahnesteif
  • 500 g Erdbeeren (200 g davon fein geschnitten)
  • 1 Packung Tortengelee

Topfen mit dem Staubzucker, Sauerrahm, dem Zitronensaft und zwei Packungen Sahnesteif vermischen. Den Schlag mit einer Packung Sahnesteif nach Anleitung (auf der Packung) zubereiten. In die Topfencreme erst die fein geschnittenen Erdbeeren einrühren und anschließend den Schlag unterheben.

Die gut ausgekühlte Torte auseinanderschneiden und mit der Topfen-Erdbeercreme füllen. Dann die Torte mit Marmelade bestreichen. Den Rest der Erdbeeren fein schneiden und die Torte damit belegen. Jetzt wird die fertige Torte für ein paar Stunden kalt gestellt.

lyer

TIPP: Wer möchte, kann die Torte auch noch mit einem Tortengelee überziehen! Dann hält sie länger.

Womit überraschen dich deine Kinder meistens zum Muttertag?

In der Schule wird immer fleißig gebastelt, wenn der Muttertag näher rückt. Oft sind das Basteleien mit Fotos, darüber freue ich mich immer sehr! Dieses Jahr haben sie auch schon etwas gemacht, aber das ist laut ihnen noch gaaanz geheim.

Wie verbringt ihr den Muttertag?

Wir nehmen uns Zeit und verbringen den Tag im Kreis der Familie. Bei Schönwetter machen wir meistens einen Ausflug und besuchen meine Eltern und meine Oma. Mit meiner Mama und meiner Oma unternehme ich ganz bewusst etwas und verbringe ganz gemütlich Zeit mit ihnen.

Wirst du außerhalb des Muttertags ab und zu von deinem Mann verwöhnt? Bäckt er auch manchmal für dich?

Backen ist bei ihm eher nicht angesagt, das übernehme dann doch ich. (lacht). Seine Kollegen sagen immer, dass sie mal zum Backkurs kommen, das würde ihm auch nicht schaden. Momentan ist er nicht so der Küchentyp, aber das passt schon so!

Wenn man selbst nicht backen kann/mag – wo gibt’s die leckersten Torten in Österreich?

Man möchte die Mama überraschen, aber tut sich selbst und der Küche nichts Gutes, sobald man den Mixer aufdreht? Oder es fehlt schlichtweg die Zeit, eine angemessene Torte zu backen? Zum Glück gibt es jede Menge Konditoreien und Tortenmacher, die wunderbare Werke backen und einem diese Arbeit abnehmen.

  • Torten-Onlineshop: Kaum zu glauben – inzwischen können Torten problemlos online bestellt werden. Je nach Durchmesser, Form, Anlass und Zutaten ist so ziemlich alles möglich. Beispiele für Online-Zuckerbäcker sind www.torten.at, www.torte24.at oder biskitty.com. Oft können Torten sogar selbst gestaltet werden – doppelter Spaßfaktor!
  • Demel: Eine der wohl ältesten (gegründet 1786) Wiener Konditoreien, die für die berühmte Dobostorte oder die leckeren Cremeschnitten bekannt ist, bietet auch für den Muttertag jede Menge Auswahl.
  • Munding: Tirols älteste Konditorei, erster Eiserzeuger Innsbrucks und erster Gastgarten der Stadt: Die Rede ist von der Konditorei Munding in Innsbruck, die erstklassige Torten (Tipp: Haustorte) in der Auslage hat.
  • Zauner: Bad Ischl ist berühmt für Sissi & Franz, aber auch für die Konditorei Zauner, die besonderen Wert auf die Aufrechterhaltung der österreichischen Zuckerbäckerkultur legt. Das schmeckt man auch!
  • Frauenschuh: Die Konditorei im Herzen von Mondsee bäckt traditionell österreichisch und ist für den Frauenschuh-Stollen und die leckeren Tortenklassiker bekannt. Old School-Bäckerei vom feinsten!
  • Sacher: Das berühmte Café Sacher lädt auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Sachertorte direkt an der Salzach ein. Den Salzburger Klassiker kann man sich übrigens auch via Onlineshop nach Hause liefern lassen.
  • Klescher: Die Steiermark ist für Äpfel und Kürbiskernöl bekannt – aber auch für die Grazer Konditorei Klescher, in deren Backstube qualitativ hochwertige Produkte verarbeitet werden. Ein Highlight ist die Ischlerschnitte – Gaumenfreuden pur!
  • Punschkrapferl: Man lasse sich nicht vom Namen der Konditorei Punschkrapferl in St. Pölten in die Irre führen. Hier werden auch süße Kunstwerke in Tortenform hergestellt. Je nach Wunsch sind so ziemlich alle Variationen möglich.
  • Jindrak: Die Linzer Traditionskonditorei stellt seit über 80 Jahren die „Original Linzer Torte“ her. Die leckeren Gaumenfreuden werden in die ganze Welt verschickt und können in der Schaubackstube sogar selbst gebacken werden.

Lasst uns gerne wissen, mit welcher Torte ihr eure Mama überrascht oder wie es euch bei der Zubereitung von Christinas Rezepten ergangen ist!

Einen schönen und entspannten Muttertag wünschen Christina & und das Universal Redaktionsteam!

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