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Süßkartoffelwaffeln mit Zimt und warmen Apfelkompott zur Familienjause

Waffeln mit Süßkartoffeln von Starlightinthekitchen

Was tun, wenn die ganze Familie Lust auf eine süße Mahlzeit hat und man den Kindern gerne eine gesunde Alternative zu Keksen, Kuchen oder Schokolade bieten möchte? Man schnappt sich ein Waffeleisen, mixt ruckzuck einen leckeren Teig und kann so in kürzester Zeit den Heißhunger einer ganzen Familie stillen. Das Tolle an Waffeln ist nämlich, dass sie ganz spontan gebacken werden können, solange man ausreichend Eier im Haus Hat. Mehl, Zucker, Milch, Butter und Co. hat man ja eigentlich immer im Vorrats- oder Kühlschrank.

Waffeln: Eine leckere Familienjause zu jeder Tageszeit

In meiner Familie gibt es Waffeln eigentlich zu jeder Tageszeit, aber dann auch in veränderter Variante. Zum Frühstück essen wir gerne süße Waffeln, zum Beispiel mit Kakao im Teig oder Schokostücken und dazu frisches Obst, oder auch mal ganz herzhaft mit etwas knusprig gebratenem Speck. Waffeln kann man aber auch gibt zum Mittagessen reichen, indem man diese mit Eiern, Mehl, geraspelten Karotten oder Zucchini, Salz, Pfeffer und Sauerrahm sowie Käse zubereitet. Neben einer vegetarischen Waffelvariante gibt es ebenso die Möglichkeit, etwas Schinken unter den herzhaften Teig zu mischen.

Gerade im Herbst und Winter mögen meine Kinder Waffeln aber vor allem am späten Nachmittag als süße Jause. Für mich als Mama ist der Vorteil dann immer jener, dass ich mir ein aufwendiges Abendessen erspare, weil Waffeln gut satt machen und auch gesund sein können.

Vom Waffeleisen auf den Teller

Waffeln sind ja auch immer sehr schnell gemacht, denn alles was man braucht ist ein Teig, der recht schnell gemixt ist und meist aus den Grundzutaten Eier, Milch, Buttermilch oder Joghurt, Butter, Mehl und Zucker besteht. Den Teig füllt man dann mittels Schöpflöffel in das vorgeheizte Waffeleisen, schließt es und wartet dann ein paar Minuten, bis die Waffel goldbraun gebacken ist. Nach nur zehn bis fünfzehn Minuten kommt dann auch schon ein Stoß heiß gebackener Waffeln aufs Teller und wandert auch schon auf unseren großen Esstisch, wo sich zwei kleine hungrige Burschen und mein Mann dann freudig an den Waffeln bedienen.

Waffeleisen

Wer nun ebenfalls Lust darauf bekommen hat, an einem kühlen Herbsttag ein paar warme Waffeln zu backen, dem will ich mein Rezept natürlich gerne verraten.

Das Rezept: Süßkartoffelwaffeln mit Apfelkompott

Zutaten für 4 Personen

  • 1 große Süßkartoffel, geschält und fein gerieben
  • 4 Eier
  • 80g Staubzucker
  • 2 EL Apfelmus
  • 120g Butter
  • 300g Buttermilch
  • 300g Mehl
  • 1 TL Zimt

Das Waffeleisen vorheizen. Die Süßkartoffel schälen und fein Raspeln. Eier trennen und in einer großen Rührschüssel die Eigelbe mit Butter, Zucker, Apfelmus und Zimt schaumig rühren. Mit Buttermilch gut aufrühren und anschließend langsam das Mehl einrühren. In einer weiteren Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufschlagen. Den Eischnee mit einem Schneebesen oder einem Kochlöffel unter den Waffelteig heben. Den Teig in ein gut eingefettetes Waffeleisen füllen und goldbraun backen.

Zutaten für das Apfelkompott

  • 3 Äpfel
  • ½ TL Zimt oder eine ganze Zimtstange
  • 4-6 Nelken
  • 1 EL Vollrohrzucker
  • 400ml Wasser

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Äpfel in einem Topf gemeinsam mit Wasser, Zimt und Nelken bei mittlere Stufe für zehn Minuten garen lassen. Nelken aus dem Wasser nehmen, etwas Zucker einrühren und das Kompott für weitere fünf Minuten auf geringer Hitze ziehen lassen. Zu den fertig gebackenen Waffeln servieren und schmecken lassen.

Guten Appetit!

Waffelrezept Süsskartoffeln Apfelkompott

Ein paar Tipps für noch mehr Waffelrezepte

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und gerne noch ein paar weitere Waffelrezepte ausprobieren mag, dem kann ich folgende Varianten empfehlen:

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Retro-Küchenwaage

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Porzellan-Geschirr

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Bei den Zutaten kann übriges ganz wild kombiniert werden. Wer lieber Mandel- oder Kokosmilch statt herkömmlicher Milch verwendet, kann diese gerne austauschen oder statt Universalmehl auch Dinkelmehl nehmen. Gerade wenn man für Kinder kocht, spart man ja gerne an Zucker, weshalb sich Rohrohrzucker als Alternative zu Staub- bzw. Puderzucker eignet oder aber man verwendet mehr Apfelmus als natürliches Süßungsmittel. Wichtig ist nur, dass der Teig nicht zu flüssig und nicht zu fest ist, da er sonst entweder aus dem zugeklappten Waffeleisen gedrückt wird oder sich nicht ausreichend im Eisen verteilt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne kommende Herbstzeit.

Alles Liebe,

Sabrina von Starlights in the Kitchen

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