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Licht Ratgeber: LED Lampen

Ratgeber Licht: Welche Vorteile bringen die neuen LED-Lampen?

Im September vergangenen Jahres war es soweit – die Ära der klassischen Glühbirne ging zu Ende. Ab September 2012 durften nur noch die Restbestände der konventionellen Glühfadenlampe verkauft werden. Begründet wurde das Aus durch den schlechten Wirkungsgrad der Lampen. Drei Alternativen haben es inzwischen anstelle der Glühbirne in die Haushalte geschafft: Die Energiesparlampe, die Halogenlampe und das LED-Licht (Abk. für „light-emitting diode“, zu Deutsch „lichtemittierende Diode“).

Die Ära der konventionellen Glühfadenlampe ist beendet

Im Gegensatz zur Energiesparlampe braucht die LED-Lampe keine lange Anlaufphase, bis sie ihre volle Strahlkraft entfaltet: Schon kurz nach dem Einschalten erstrahlt der Raum in warmweißem Licht. Und auch sonst hat die LED-Lampe der Energiesparlampe einiges voraus. Die Leuchtstärke der Newcomer wird übrigens nicht in Watt gemessen, sondern in Lumen. Als Faustregel gilt: Die Watt-Zahl der Glühlampe mal 10 ergibt in etwa die Lumen-Zahl der LED-Lampe. Wir zeigen, was die LED sonst noch alles kann – und nicht kann.

So sind die neuen LEDs: -Umweltfreundlich: Während in der Energielampe Quecksilber enthalten ist, befinden sich in den LEDs keine Quecksilberanteile. Deshalb können sie einfacher recycelt werden und stellen keinen Sondermüll dar. Da LEDs mehr Energie in Licht und weniger in Wärme umsetzen, brauchen LED-Lampen weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen.

-Sicher: Aus ebendiesem Grund sind LEDs auch besonders sicher; sie entwickeln kaum Wärme – somit wird die Brandgefahr deutlich reduziert.

-Langlebig: LED-Lampen punkten mit einer Lebensdauer zwischen 50.000 und 70.000 Betriebsstunden, während den klassischen Glühlampen schon nach etwa 1.000 Stunden der Saft ausging. Da die Leuchten nur alle 20 Jahre mal ausgetauscht werden müssen, reduziert sich die Wartung auf vier Mal Lampe wechseln pro Leben.

-Strahlend schön: Die LEDs geben wärmeres Licht ab als die Energiesparlampe; wer warmes Licht bevorzugt, sollte sich für eine LED-Lampe mit ca. 2.700 Kelvin entscheiden. Werte ab 4.000 Kelvin erzeugen ein bläuliches Licht.

-Kreativ: LEDs sind bei Designern äußerst beliebt, sie ermöglichen ein völlig neues Lichtdesign. Dafür ist die geringe Bauhöhe verantwortlich – skulpturale Formen, wie z.B. leuchtende Sitzwürfel, sind zum hippen Accessoire für die urbane Wohnung geworden. Toll sind auch die biegsamen LED-Streifen, die beispielsweise Bücherregale schön in Szene setzen.

Die Nachteile der LEDs

-Kosten: Die Erstanschaffung der LEDs  ist recht teuer, aktuell kosten sie etwa zwischen 10 und 40 Euro. Dafür senken die LEDs die Stromrechnung, da sie weniger Energie verbrauchen.   -Dimmen: Viele LED-Lampen sind mit bereits installierten Dimmern nicht kompatibel; Standdimmer brauchen eine Leistung von mindestens 40 Watt, einige LEDs liefern aber nur vier oder fünf Watt. Zum Dimmen eignen sich Halogenlampen besser. Zudem können die LEDs noch nicht mit dem rötlichen Licht dienen, das beim Dimmen herkömmlicher Glühlampen entsteht.

Die Licht-Newcomer werden künftig weiter optimiert werden – und wahrscheinlich werden schon bald die letzten Nachteile der LEDs beseitigt sein.

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  1. Avatar
    • torsten
    • 28. August 2013
    Antworten

    Noch ein Grund zu wechseln. Dank der gestiegenen Stromkosten wird das Ersparnis wohl auch erst recht positiv auffallen. Dann bestelle ich mich mal gleich LED Panels hier. Danke für den Vergleich!

  2. Avatar
    • torsten
    • 28. August 2013
    Antworten

    Noch ein Grund zu wechseln. Dank der gestiegenen Stromkosten wird das Ersparnis wohl auch erst recht positiv auffallen. Dann bestelle ich mich mal gleich LED Panels hier. Danke für den Vergleich!

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