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    In 10 Minuten zum Weinkenner – wichtige Fakten und nützliche Tipps

    Es gibt roten und weißen, trockenen und halbtrockenen Wein – so weit, so gut. Doch mit diesem Wissen können Sie kaum beim nächsten Familienessen punkten. Mit dem folgenden Wein ABC hingegen schon. Jetzt lesen!
    Damit Sie bei der nächsten Weinrunde angemessen mitreden können, haben wir die wichtigsten Infos über den Weingenuss für Sie zusammengestellt. Bild: Unsplash

    Vom Laien zum Weinkenner: So reden Sie beim nächsten Familienfest mit

    27 Liter – so viel Wein pro Kopf trinkt der Österreicher jährlich. Und vor allem, wenn es draußen kühler wird und die Adventszeit naht, darf es gerne mal das eine oder andere Gläschen sein. Schließlich ist es so gemütlich, daheim auf dem Sofa zu sitzen und mit dem Partner oder guten Freunden ein Glas Wein zu trinken. Spätestens zur Familienfeier in kleiner oder großen Runde kommt das Gespräch dann auch häufig auf den edlen Tropfen und dessen einzigartigen Geschmack. Dabei konnten Sie bisher noch nicht wirklich mitreden, da Ihr Weinwissen recht begrenzt ist? Das lässt sich ändern: Mithilfe des nachfolgenden Weinlexikons lernen Sie die wichtigsten Fakten kennen und bekommen nützliche Tipps rund um den Rebensaft – und werden so zum Weinkenner.

    Kleine Weinkunde zu Anfang: Woraus besteht der Rebensaft überhaupt?

    Wein setzt sich im Allgemeinen aus drei Hauptkomponenten zusammen: Wasser, Alkohol und Extrakt. Der Wasseranteil liegt je nach Wein bei etwa 70 bis 85 Prozent, der Alkoholgehalt bei 10 bis 15 Prozent. Extrakt macht ca. 15 bis 20 Prozent des Getränkes aus. Hierunter fallen alle Inhaltsstoffe im Wein, die nicht verdampfen können. Dazu zählen in der Regel: Glycerin, Säure, Mineralstoffe, Polyphenole, Aromastoffe und Vitamine. Seinen spezifischen Geschmack erhält der Wein vor allem durch das einzigartige Zusammenspiel von Säure, Zucker und Alkohol.

    Rot oder weiß, trocken oder lieblich: die wichtigsten Unterschiede im Überblick

    Selbst Laien wissen, dass es viele verschiedene Weinsorten gibt, die entsprechend unterschiedlich schmecken. Zunächst einmal gibt es drei grobe Kategorien, in die sich Weine einteilen lassen: Rotwein, Weißwein und Roséwein. Der Unterschied besteht nicht nur in der Farbe, sondern vor allem in der Herstellung.

    Weißwein: Weißweine werden in der Regel aus weißen Trauben erzeugt. Sie haben meist einen höheren Säure-, dafür aber einen niedrigeren Alkoholgehalt als Rotweine. Zu den bekanntesten Weißweinen zählen der Riesling, der Grauburgunder, der Chardonnay und der Pinot Grigio.
    - Rotwein: Rotweine werden aus roten Trauben gewonnen und weisen einen höheren Gehalt an Tanninen (Gerbstoffen) auf. Klassiker unter den Rotweinen sind der Merlot, der Dornfelder und der Cabernet Sauvignon.
    - Roséwein: Roséweine entstehen, indem Winzer die roten Trauben wie weiße Trauben verarbeiten: Most und Schalen bleiben nur kurz in Kontakt. Typische Roséweine sind der Schilcher und der Rotling.

    Ob nun rot, weiß oder rosé: Auf dem Weinetikett finden Sie stets Hinweise zur Geschmacksangabe – trocken, halbtrocken oder lieblich. In welche dieser Klassen ein Wein eingestuft wird, ist abhängig vom Restzucker- und Säuregehalt. Grundsätzlich gilt: Ein trockener Wein darf maximal einen Restzuckergehalt von 9 g/l haben, der Säuregehalt darf maximal 2 g/l niedriger liegen als der Restzuckergehalt. Halbtrockene Weine weisen einen Restzuckergehalt von 9 bis 18 g/l auf, der Säuregehalt darf maximal 10 g/l geringer sein. Ein lieblicher Wein hat mindestens einen Restzuckergehalt von 18 g/l, liegt der Wert über 45 g/l, sprechen Weinkenner von einem süßen Wein.

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    Wein richtig lagern: So bleiben die edlen Tropfen lange haltbar

    Während handelsübliche Weine aus dem Supermarkt sofort trinkbar sind, ist für hochwertige Sorten aus dem Fachhandel die richtige Lagerung von großer Bedeutung. Hier ist ein kühler und feuchter Kellerraum ideal. Die optimale Temperatur für die Weinlagerung liegt bei 10 bis 12 Grad. Alternativ zum Keller bietet sich auch eine kühle, dunkle Vorratskammer an, wo Sie die Flaschen in einem Weinregal oder einem Weinkühlschrank lagern.

    Die richtige Lagerung ist wichtig. Ideal wird Wein bei 10 bis 12 Grad aufbewahrt. Bild: Unsplash

    Wein richtig öffnen: mit einem Korkenzieher kein Problem

    Bevor Sie den Wein trinken können, müssen Sie zunächst einmal die Flasche öffnen. Wer hier auf den altbewährten Klassiker mit Korkverschluss setzt, benötigt einen Korkenzieher. Egal, welches Modell Sie verwenden, das wichtigste Element dabei ist die Spindel. Hierbei gilt: Je mehr Windungen die Spindel besitzt, desto besser lässt sich der Korken ziehen.

    Setzen Sie die Spindel senkrecht zum Korken an und drehen Sie sie in der Mitte des Korkens ein. Wichtig ist, dass die Spindel den Korken ganz durchdringt. Dass dies der Fall ist, spüren Sie am verringerten Widerstand. Anschließend halten Sie die Weinflasche vor den Unterkörper und ziehen den Korken langsam und mit sanfter Oberarmkraft heraus – nun können Sie den Wein genießen.

    Tipp: Weiß- und Roséweine schmecken leicht gekühlt bei 10 bis 14 Grad am besten, während Rotweine etwas wärmer (14 bis 18 Grad) getrunken werden.

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    Rund ums Weinglas: von der Wahl des Modells bis zum Halten des Glases

    Dass Wein nicht aus einem einfachen Wasserglas getrunken wird, ist nicht nur Weinkennern klar. Stattdessen gibt es spezielle Weingläser, in denen der edle Tropfen am besten zur Geltung kommt. Was Sie sonst noch über Weingläser wissen sollten? Hier sind die wichtigsten Fakten:

    Rotwein- und Weißweingläser: Rotweingläser sind draller und bauchiger als die vergleichsweise schlanken Weißweingläser. Der Grund hierfür liegt im kräftigeren und vollmundigeren Aroma des Rotweins. Hier müssen Sie den Wein atmen lassen, damit er seine volle Wirkung entfaltet – und das gelingt in einem bauchigen Glas besser als in einem schmalen.

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    Wein eingießen: Gießen Sie den Wein immer langsam und vorsichtig ein und füllen Sie das Glas zu maximal einem Drittel. Anderenfalls entlarven Sie die anderen sofort als Laie.
    Weinglas halten: Beim Halten des Weinglases begehen ebenfalls viele einen Fauxpas, indem sie das Glas am Kelch halten. Dies ist jedoch ein echtes Tabu: Denn erstens entstehen so unschöne Fingerabdrücke am Glas und zweitens wird der Wein so durch Ihre Körpertemperatur erhöht – und die ideale Trinktemperatur ist dahin.

    Übrigens: Weingläser sind nicht nur schöne Trinkgefäße. Mit den edlen Gläsern lässt sich auch wunderbar ein Adventskranz basteln. Hierfür füllen Sie vier Gläser etwa zur Hälfte mit weißen Federn und stellen Sie anschließend auf den Kopf. Dann umwickeln Sie die Stiele mit roten Pfeifenreinigern oder Borten und kleben dekorative Sterne oder andere weihnachtliche Motive auf das Glas. Anschließend kommen auf die Füße vier große Kerzen – fertig ist ein origineller und stilvoller Adventskranz.

    Erweitertes Weinwissen: ein paar spannende Fakten zum Schluss

    Nachdem Sie nun bestens vorbereitet auf den Advent sind, kommen hier noch einige interessante Fakten über Wein, die Sie bei der nächsten Weinprobe oder der Familienfeier einwerfen können:

    - Weltweit gibt es ca. 16.000 Rebsorten.
    - Der größte Weinproduzent der Welt ist Italien, gefolgt von Frankreich und Spanien.
    - Der höchste Weinberg der Welt liegt in Ecuador, und zwar in einer Höhe von 2.700 Metern.
    - Ein Glas trockener Weißwein enthält durchschnittlich 138 Kalorien, ein Glas schwerer Rotwein kommt schon mal auf 156 Kalorien.
    - Die teuerste Flasche Wein der Welt, ein 1869er Château Lafite, wurde für ca. 230.000 Doller von Sotheby’s versteigert.

    Mit diesen Infos und Tipps dürfen Sie sich nun getrost als Weinkenner bezeichnen!

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