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    Urban Gardening: So funktioniert's

    Kaum lassen sich die ersten Sonnenstrahlen blicken, startet auch schon die Gartensaison. Und ob Terrasse, Vorbeet oder Balkonien – ab jetzt darf wirklich alles im leuchtenden Grün erstrahlen. Selbst auf kleinem Raum und mitten in der Stadt wird der eigene Anbau dank Urban Gardening möglich.
    | Bild: fotolia
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    Was ist Urban Gardening?

    Urban Gardening beschreibt den Prozess, Pflanzen jeder Art in einer urbanen Umgebung aufzuziehen. Gerade Dachterrassen und Balkone, doch auch Guerilla- und Kleingärten sind eine tolle städtische Alternative zum ländlichen Anbau. Dieses Gartenkonzept ist außerdem sehr wichtig für unser ökologisches System und spielt eine große Rolle, um das Mikroklima zu verbessern. Ein positiver Nebeneffekt ist die lokale Verfügbarkeit von nährstoffreichen Lebensmitteln, die einen geringeren Kostenfaktor als beim Import und anschließendem Erwerb mit sich bringt. Zudem bieten die Gärten einen Unterschlupf für Vögel und Kleintiere.

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    GARDENA Baum - und Strauchschneider »StarCut 410 plus, 12001 - 20«, bis 6,5 m Arbeitshöhe
    GARDENA Baum - und Strauchschneider »StarCut 410 plus, 12001 - 20«, bis 6,5 m Arbeitshöhe

    Möglichkeiten für Balkon, Terrasse & Co.

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    Kein großer Garten? Kein Problem! Mit diesen Tipps erblühen selbst die kleinste Terrasse und der zierlichste Balkon im kräftigen Grün.

    1. Ein Beet am Boden ist nicht zwingend notwendig. Selbst in Töpfen und Boxen können Pflanzen jeder Art heranwachsen. Müssen Sie Platz sparen, dann verlagern Sie Blumentöpfe auf die Fensterbank oder einen Pflanzentisch.

    2. Benutzen Sie richtige Blumenerde bzw. Containersubstrat. Sie trocknet besonders schnell, ist leicht und beugt Erregern und Krankheiten vor.

    3. Pflanzen trocknen in Plastiktöpfen weniger aus als in Tontöpfen. Außerdem sind sie weniger porös. Wenn Sie zusätzlich eine 5 cm dicke Mulch-Lage auf die Erde geben, beugen Sie Staunässe vor.

    4. Hängende Pflanzenbehälter sind eine platzsparende Alternative. Doch vor allem auf Balkonen sollten Sie darauf achten, dass Sie die Hängepflanzen bewässern können, ohne ein Sicherheitsrisiko einzugehen.

    Welche Pflanzen passen am besten?

    Im Grunde genommen können Sie in Ihrem kleinen Gärtchen alles anbauen oder pflanzen, wonach Ihnen ist. Von einer Blütenpracht über pures Grün bis hin zu Gemüse und Obst ist alles möglich. Wir haben eine kleine Auswahl für Sie getroffen.

    Schmeckt Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau nicht gleich viel besser? | Bilder Unsplash

    - Gerade in Kübeln lassen sich vor allem Tomaten, Gurken, Zucchini und Stangenbohnen anbauen. Wichtig ist, dass die Wurzeln genug Platz zum Wachsen haben.

    - Radieschen, Buschbohnen und Pflücksalat wachsen super in Balkonkästen heran. Dort gibt es genügend Licht und auch das Ernten ist besonders komfortabel.

    - Kartoffeln können ebenfalls auf der Terrasse oder dem Balkon angebaut werden. Hierfür eignen sich hohe Gefäße und Säcke sehr gut. Diese werden dann nach und nach mit Erde aufgefüllt

    Für die Lagerung der geernteten Kartoffeln eignet sich optimal diese Allzweck-Kiste aus naturbelassenem Nadelholz.

    Home affaire Kiste


    Der optimale Aufbau

    Aufgrund des geringen Platzes bieten sich in vielen Fällen Hochbeete hervorragend für den Anbau an. Sie erleichtern zum Einen die Pflege und nutzen zum Anderen die vorhandene Fläche super aus. Es gibt sie in den verschiedensten Variationen und Größen, wodurch sie auch optisch so einiges hermachen.

    HERSTERA GARDEN Hochbeet »Wheels«, BxTxH: 150x35x80 cm
    HERSTERA GARDEN Hochbeet »Barcelona Dale«, BxTxH: 75x35x80 cm
    HERSTERA GARDEN Hochbeet »Swivel«, BxTxH: 120x60x80 cm
    EXIT Hochbeet »Aksent XL«, BxT: 138x94 cm
    HANSE GARTENLAND Hochbeet BxH: 100x80 cm, Rattangeflechtoptik
    KONIFERA Hochbeet, BxTxH: 160x80x82 cm

    Das müssen Sie beachten

    Da Pflanzen nicht nur von Bodenverhältnissen abhängig sind, gibt es beim Urban Gardening noch ein paar weitere Punkte, die Sie sich zu Herzen nehmen sollten: Auch Licht und Sonne, sowie Wetterverhältnisse beeinflussen das Wachstum enorm. Man kann sich bei der Einschätzung dieser an den Himmelsrichtungen orientieren.

    Mit den richtigen Handgriffen kann nichts mehr schief gehen. | Bild Unsplash

    1. Die Südseite bietet am meisten Hitze. Beachten Sie, dass Sie Ihre Pflanzen im Sommer also mindestens ein Mal pro Tag gießen. Solange Sie dies tun, sollten all Ihre Schützlinge den Temperaturen standhalten. Vor allem Möhren, Tomaten und Zuckererbsen eignen sich an solchen Sonnenplätzen hervorragend.

    2. Sonne gibt es auf der Ostseite nur vormittags. Den Rest des Tages bleibt es eher schattig. Dafür bietet diese Seite oft Schutz vor Windböen. Radieschen, Pflücksalat und Kräuter passen hier perfekt.

    3. Auf der Westseite gibt es nicht selten Wind und Regen, die Ihre Pflanzen auf eine harte Probe stellen. Sorgen Sie mit Schutzdächern und Planen vor.

    4. Die Nordseite ist im Sommer leicht schattig und erntet trotzdem Sonne. Spinat, Mangold und Kohlrabi halten diesen Lichtverhältnissen stand. Es kann außerdem etwas trocken werden. Bei ausreichender Bewässerung sollte jedoch bei allem Grün nichts schief gehen.

    HERSTERA GARDEN Pflanzenschutzdach BxTxH: 75x35x80 cm
    KHW Set: Pflanzenschutzdach »Tomatenhut Basis«, 3 Stk., ØxHöhe: 49x7 cm, inkl. 3 Schläuchen
    HERSTERA GARDEN Pflanzenschutzdach BxTxH: 100x40x75 cm


    So klappt's mit der Bewässerung

    Regelmäßiges Gießen ist der Schlüssel zu gesunden und blühenden Pflanzen. Am besten ist es, wenn Sie das zwei bis drei Mal die Woche und nicht jeden Tag angehen. Wichtig ist, nur die Erde zu tränken und nicht die Blätter. Diese können ansonsten einen Schaden davon tragen. Außerdem ist Regenwasser deutlich besser als Leitungswasser. Es ist nicht so kalt und enthält darüber hinaus viel weniger Kalk oder keimtötende Zusätze, die den Pflanzen schaden könnten. Doch auch der Kostenfaktor fällt mit Regenwasser viel geringer aus als mit Leitungswasser – vor allem im Sommer, wenn das Grün etwas mehr Feuchtigkeit benötigt.

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    Wir hoffen, dass wir Sie mit unseren Tipps und Tricks fürs Urban Gardening inspirieren konnten und wünschen viel Spaß beim Anbau.

    Ihre Universal-Wohnredaktion

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