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    Richtig lüften: Frische Luft in Ihren vier Wänden

    Wenn es draußen kühler wird und Sie die Heizungen anstellen, wird frische Luft ein großes Thema. Doch wie lüften Sie Ihre Räume gut durch, ohne dabei zu viel Energie zu verschwenden? Das wissen wir.
    In Herbst und Winter muss besonders darauf geachtet werden, dass die Raumluft nicht zu trocken und nicht zu feucht ist. Bild: Unsplash

    Frische Luft wie in der Natur

    Die Blätter verfärben sich gelb und rot und fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken – der Herbst hält Einzug. Das bedeutet: Zeit für gemütliche Stunden auf der Couch mit Kuscheldecke, heißem Tee und aufgedrehter Heizung. Allerdings führt Letzteres mit der Zeit zu recht trockener Luft in der Wohnung, was unter anderem spröde Lippen und gereizte Augen zur Folge hat. Deshalb ist es unerlässlich, dass Sie vor allem im Herbst und Winter Ihre Räume richtig lüften.

    Für Gesundheit und Raumklima: Warum ist es so wichtig, richtig zu lüften?

    Für einige ist der Gedanke, im Herbst und Winter bei niedrigen Außentemperaturen regelmäßig das Fenster aufzureißen, nach wie vor ein Graus. Doch an frischer Luft führt kein Weg vorbei – vor allem dann, wenn Sie oft die Heizungen aufgedreht haben. Wer richtig lüftet, profitiert von mehreren Vorteilen und vermeidet zugleich unangenehme Folgen.

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    Wer richtig lüftet, profitiert von mehreren Vorteilen und vermeidet zugleich unangenehme Folgen.

    Zum einen werden Sie auf diese Weise unangenehme Gerüche los, die zum Beispiel beim Kochen entstanden sind. Zum anderen gelangt damit Feuchtigkeit vom Duschen, Baden und Co nach außen. Wer hingegen den ganzen Tag über die Fenster geschlossen lässt, riskiert, dass sich Feuchtigkeit, Gerüche und Schadstoffe, zum Beispiel aus Möbeln, in der Raumluft ansammeln und es im schlimmsten Fall zur Schimmelbildung kommt. Darüber hinaus führt warme, trockene Heizungsluft häufig zu den ein oder anderen Beschwerden. Viele leiden mit der Zeit unter juckenden Augen und einem rauen Hals, bekommen trockene Haut und spröde Haare. Manch einer fühlt sich zudem müde oder neigt zu Kopfschmerzen. Frische Luft sorgt hier für den nötigen Ausgleich.

    Aus all diesen Gründen ist das Lüften im Herbst und Winter – wie übrigens auch in allen anderen Jahreszeiten – ein Muss.

    Gemütlich wird es mit Kuscheldecke , Tee und aufgedrehter Heizung oder dem brennenden Kamin – aber bitte ohne trockene Haut und spröde Lippen! Bild: Unsplash
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    Technik, Dauer, Häufigkeit: Wie lüfte ich richtig?

    Wer glaubt, ein gekipptes Fenster, egal wie oft oder lange geöffnet, genügt zum Lüften, irrt. Ein gekipptes Fenster führt kaum zu ausreichendem Luftaustausch. Haben Sie das Fenster dauerhaft gekippt und dabei die Heizung an, erzielen Sie sogar einen gegenteiligen Effekt: Denn dann wird ein großer Teil der warmen Heizungsluft ungenutzt nach außen geführt – und Sie verbrauchen unheimlich viel Energie. Außerdem kühlen die Wandbereiche in Fensternähe schnell aus, wenn das Fenster permanent gekippt ist. Das kann Schimmel begünstigen. Abgesehen davon, führt andauernde Zugluft unter Umständen zu gereizten Schleimhäuten und einem steifen Nacken.

    Daher gilt: Öffnen Sie das Fenster beim Lüften komplett und drehen Sie für diesen Zeitraum die Heizung herunter. So bekommen Sie frische Luft, verschwenden dabei jedoch nicht unnötig Energie.

    Wie lange Sie idealerweise lüften, hängt vor allem von der Jahreszeit ab. Im Herbst und Winter genügen fünf bis zehn Minuten, im Frühling und Sommer darf das Lüften etwas länger dauern. Optimal sind mindestens drei Stoßlüftungen täglich. Wer den ganzen Tag über zu Hause ist, darf gerne etwas öfter die Fenster öffnen.

    Besonders im Badezimmer ist richtiges Lüften wichtig – am besten häufiger als in den übrigen Wohnräumen. Bild: Unsplash

    Von Bad bis Keller: Was muss ich bei den einzelnen Räumen beachten?

    Auch wenn die eben genannten Empfehlungen allgemeingültig sind, sollten Sie die Zimmer abhängig von ihrer Funktion und Nutzung lüften. Manche Räume sind besonders feuchtigkeitsanfällig und sollten daher öfter gelüftet werden. Im Einzelnen gilt Folgendes:

    Schlafzimmer: Im Schlafzimmer lüften Sie immer direkt nach dem Aufstehen und kurz bevor Sie ins Bett gehen.

    Wohnzimmer: Das Wohnzimmer sollten Sie vor allem dann oft lüften, wenn sich dort viele Feuchtquellen befinden, etwa verschiedene Pflanzenarten. Allerspätestens, wenn Sie Wassertropfen an den Fensterscheiben erkennen, ist es Zeit zum Stoßlüften.

    Küche und Bad: In der Küche und dem Badezimmer ist Lüften von besonders hoher Bedeutung. Hier kommt es durch Kochen, Duschen und Baden in kurzer Zeit zu sehr viel Feuchtigkeit. Daher lüften Sie diese Räume am besten etwas häufiger. In jedem Fall sollten Sie nach dem Kochen oder Duschen stets das Fenster öffnen, damit die Feuchtigkeit sofort nach draußen gelangen kann. Wer im Badezimmer kein Fenster hat, lässt die Tür eine Weile geöffnet.

    Nicht vergessen sollten Sie beim Lüften Treppenhaus, Keller und Dachboden. Hier gelten grundsätzlich die gleichen Hinweise wie bei den Wohnräumen

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    Noch mehr hilfreiche Tipps zum richtigen Lüften im Winter

    Wenn Sie Stoßlüften, halten Sie immer die Innentüren geöffnet. Dann ist der Luftaustausch wesentlich größer bzw. besser. Eine Ausnahme bilden hier Bad und Küche, da sich sonst die Feuchtigkeit bzw. Gerüche in der ganzen Wohnung verteilen. Nur wenn Sie kein Fenster im Bad haben, öffnen Sie die Badezimmertür.

    Sie trocknen Ihre Wäsche in der Wohnung, da Sie weder einen Trockner noch einen Kellerraum oder Balkon zur Verfügung haben? Dann ist richtiges Lüften umso wichtiger. Stellen Sie den Wäscheständer in einem beheizten Raum auf – nur warme Luft nimmt ausreichend Feuchtigkeit auf – und lüften Sie den Raum mehrmals täglich. Drehen Sie auch hier währenddessen die Heizung herunter. Achten sie zudem darauf, dass die Tür des Zimmers, in dem Sie die Wäsche trocknen, geschlossen bleibt, damit die feuchte Luft nicht in die anderen Räume entweicht.

    Obwohl das Lüften für Ihre Gesundheit und ein gutes Raumklima sein muss, sind Sie immer noch nicht begeistert von der Idee, mehrmals täglich kalte Luft in die Wohnung zu lassen? Dann denken Sie an all die flauschigen Teppiche, weichen Decken und kuscheligen Socken, die selbst bei frisch einströmender Luft von außen angenehm warm halten. Damit kann die kalte Jahreszeit kommen!

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