Radsport – stilsicher auf zwei Rädern unterwegs

Der Trend für das neue Jahr zeigt mit dem Cyclocrosser, einem Mix aus Rennrad und Crossbike, einen neuen Fahrradtyp. E-Bikes werden in der aktuellen Saison kompakter und für Fahrräder steht jetzt eine Automatikschaltung zur Verfügung.

Verschiedene Fahrradtypen und ihre Eigenschaften

Ob Radwandern, Downhill, Cross Country oder Fahrrad fahren in der Stadt: Für jede Radsportart finden Frauen, Männer und Kinder das passende Bike. Der Cyclocrosser wurde bisher nur bei Rennen eingesetzt; jetzt erobert er die Straße und die Herzen der Rennrad-, Tour- und Mountainbikefahrer. Durch die nur 20 Zoll großen Räder mit Ballonreifen und eine Federgabel vorn wird das Elektrobike kompakter und beweglicher. Ausgestattet mit der jetzt verfügbaren Teilautomatik mit drei Hauptgängen im Nabengetriebe und zehn Feinabstufungen der Kettenschaltung wird das elektrische Radfahren zum Vergnügen. Inzwischen hat die mobile Vernetzung auch den Radsport erreicht. Ein Elektrofahrrad mit Smartphone übermittelt nicht nur wichtige Daten wie Fehlerquellen oder die nächsten Wartungsintervalle, es dient auch als Diebstahlsicherung. Macht sich ein Unbefugter am Rad zu schaffen, wird automatisch eine SMS abgesetzt, um den Besitzer zu alarmieren.

 
 

Radsport individuell vom Mountainbike bis zum Fat Bike

Ein Mountainbike (MTB) ist – ähnlich wie ein BMX Rad – für den Einsatz abseits befestigter Straßen gedacht und in Deutschland für den öffentlichen Verkehr nicht zugelassen. Die Typenunterschiede sind vielseitig und reichen vom All Mountain Rad mit voller Federung (Full Supsension) bis zum 4Cross mit starrem Rahmen (Hardtail). Weitere bekannte Typen sind unter anderem:

  • All Mountain (AM): voll gefedert (Full Supsension), für Touren vom Flachland bis zur Alpenüberquerung
  • Cross-Country (XC/CC): für Radrennen, Hardtail, relativ geringer Federweg, Scheibenbremsen
  • Downhill (DH): für schnelle Abfahrten in schwierigem Gelände, voll gefedert, Doppelbrückengabel, Bekleidung für den Fahrer – Integralhelm, Knieschoner und Protektorjacke
  • Enduro: voll gefedert, größerer Federweg, einstellbares Fahrwerk, stärker profilierte Reifen
  • 4Cross: starrer Rahmen (Hardtail), geringer Federweg
  • Freeride (FR): voll gefedert, lange Federwege, für schweres und abschüssiges Gelände
  • Trial: Trial-Mountainbikes haben eine sehr geringe Rahmenhöhe und nur eine angedeutete Sitzgelegenheit. Sie sind konzipiert für Geschicklichkeitsprüfungen in schwerem Gelände und künstlich angelegte Hindernisstrecken, die grundsätzlich mit Hardtails gefahren werden.
  • Dirtjump (DJ): stabiles Mountainbike mit kleinem Rahmen, kurzer Federweg, unterschiedliche Laufradgrößen, meist ohne Gangschaltung
  • Pumptrack (PT): eine Dirt-Variante für künstliche Anlagen, die in immer mehr Städten vorzugsweise für Kinder und Jugendliche gebaut werden.
  • Fatbikes: gigantische Reifen (Breite bis zu 20 Zentimeter), für schweres Gelände auch im Winter, keine Federung, teilweise mit Elektromotor für starke Steigungen erhältlich

Radsport bedeutet nicht nur, Rennen zu fahren

Überzeugte Radsportler, die auch in der Stadt ausschließlich auf ihr Fahrrad als Fortbewegungsmittel setzen, bevorzugen häufig auffällige Exemplare. Neben dem Hollandrad, das als Citybike sehr beliebt ist, kommt das sogenannte Urban Bike immer häufiger vor. Das Erscheinungsbild ist eher puristisch; als Hingucker dient der eigenwillig geformte Lenker. Optional gibt es diese Räder mit einer Nabenschaltung mit Riemenantrieb. Das Hollandrad, früher nur mit Dreigangschaltung erhältlich, bietet als aktuelles Modell eine robuste Nabenschaltung mit bis zu sieben Gängen. Aus den USA kommt eine Designvariation mit acht Gängen, heller Bereifung und Freilauf.

Radsport bequem – Liegeräder sind im Trend

Mit einem Liegerad betrachtet man die Welt aus einer anderen Perspektive. Diese Form von Rädern ist schon über 100 Jahre alt. Der Fahrer liegt bequem und trampelt mit ausgestreckten Beinen. Gelenkt wird das Liegerad über die Handhebel auf beiden Seiten. Durch den geringen Luftwiderstand wird relativ wenig Kraftaufwand benötigt, um eine passable Geschwindigkeit zu erreichen. Man unterscheidet je nach Position der Räder und des Sitzens zwischen Kurz-, Lang- und Tiefliegern. Dem herkömmlichen Fahrrad am nächsten kommt das sogenannte Sesselrad mit einer etwas höheren Sitzposition.

 
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