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Zurück in die 80er mit Body, Stulpen und Stonewashed Jeans

Die 80er-Jahre waren eine Zeit der Innovationen und Veränderungen. Die große Fitnesswelle schwappte von den USA nach Europa und Millionen Menschen machten im glänzenden Body mit Beinstulpen und Schweißbändern im dauergewellten Haar beim Aerobic mit. Auf den Straßen war die Combo aus Stonewashed Jeans und High Top-Sneakers allgegenwärtig und Powerfrauen setzten auf Schulterpolster im Blazer.

Schrill, bunt und immer wieder anders: Die 80er-Jahre in der Mode

Die 80er-Jahre waren eine Zeit der vielfältigen Modeerscheinungen, die mit den Schlaghosen und grellen Mustern der 70er-Jahre endgültig aufräumten. Dem Punk folgten die New Romantics um Stars wie Boy George, die sich durch wilde Frisuren, verrückte Kleidung und kiloweise Make-up auszeichneten. Knappste Lederröcke über Netzstrumpfhosen und breite Nietengürtel zeichneten die weiblichen Rebellen der Zeit aus, während die beginnende Yuppie-Welle auf Blazer mit mächtigen Schulterpolstern und Sweatshirts mit teuren Logos setzte. Während einige Modesünden der 80er-Jahre besser vergessen bleiben – Fallschirmseide war eine ganz, ganz schlechte Idee – gibt es so manche tolle Looks, die auch heute noch richtig gut aussehen. Bodies zum Beispiel wurden damals nicht unter der Kleidung versteckt, sondern stolz bei neuen Fitness-Trends wie Aerobic zur Schau gestellt oder als Oberbekleidung zu Jeans unterm Blazer getragen.

Body, Stulpen und Schweißbänder: der Fitness-Look der 80er-Jahre

Jennifer Beals war schuld. 1983 tanzte sich die junge Amerikanerin im Erfolgsfilm Flashdance in die Herzen des Kinopublikums und auf einmal wollten alle Mädchen das Outfit der legendären Tanzszene – schwarzer Body und knielange schwarze Stulpen – tragen. Schon ein Jahr zuvor hatte Jane Fonda die ersten Videokassetten mit Aerobic-Übungen herausgebracht und damit eine weltweite Fitnesswelle ausgelöst. Da kamen die neuen Outfits mit Body und Stulpen gerade recht.

Den Look kannst du auch heute noch problemlos tragen, ganz gleich ob du im Fitnessstudio Gerätetraining machst oder an Zumba- oder Pilates-Kursen teilnimmst. Achte nur darauf, dass du wirklich einen Body aus atmungsaktivem Material für den Sport wählst und keine zarten Dessous. Auch Shapewear ist für sportliche Aktivitäten nicht zu empfehlen, da das straffe Material das Atmen erschweren kann.

Unter dem Body trägst du Leggings oder sportliche Tights, über die du Stulpen ziehst. Die Stulpen sind dabei nicht nur ein Mode-Accessoire: Sie spenden den Waden zusätzliche Wärme, fördern die Durchblutung und verhindern Krämpfe. Das Gleiche gilt für Schweißbänder. Du musst keine beeindruckende Wuschelmähne haben wie gefühlt zwei Drittel aller Stars der 80er – von Nena bis Andre Agassi. Schließlich dient das Stirnband – ebenso wie Schweißbänder für die Handgelenke – zunächst einmal dazu, den Schweiß vom Gesicht und den Händen fernzuhalten. Du kannst das Outfit ganz dezent in Schwarz zusammenstellen oder den Vintage-Look ganz mit knalligen Neonfarben abrunden. Schrilles Pink und leuchtendes Neongelb gehen immer – und liegen wieder voll im Trend.

Hosenanzüge, Blazer und die Schulterpolster der Powerfrauen

Zarten Elfen wie Jennifer Beals folgten kurz darauf die kernigen Powerfrauen der US-Seifenopern. Das halbe Land klebte seit 1981 abends am Fernseher, wenn bei Dallas und später beim Denver Clan im ORF Intrigen gesponnen wurden. Weibliche Hauptdarstellerinnen wie Linda Gray und Joan Collins wurden mit Puffärmel-Blusen und Hosenanzügen Mode-Ikonen und Schulterpolster waren schon bald auf jeder Alm zu finden. Die schönen Blazer von damals sind heute wieder da und werden kombiniert mit Jeans und weißer Bluse zu einem tollen Outfit, das du im Büro genauso gut anziehen kannst wie beim Stadtbummel oder beim Theaterbesuch. Schulterpolster müssen zwar heute nicht mehr sein, doch sie sind eine Überlegung wert: Hast du sehr schmale Schultern, verleihen Sie deinem Oberkörper eine schönere Silhouette.

Zu den eher ungewöhnlichen Kombinationen beim 80er-Jahre-Look gehörten Body und Blazer. Der Body war nicht nur ein beliebtes Fitness-Accessoire, sondern wurde auch fleißig als normales Oberteil getragen. Anders als T-Shirts und Tops konnte er schließlich nicht verrutschen und blieb stets perfekt sitzen. Der taillierte Blazer wurde ganz lässig darüber getragen.

Und darunter? Modemutige tragen knappe Lederröcke und Netzstrumpfhosen. Dezenter lässt sich DIE Jeans der 80er-Jahre mit dem Body kombinieren: die Karottenjeans. Ihr Name verweist auf den Schnitt: Sie ist oben herrlich weit und bequem geschnitten und läuft nach unten spitz zu. Die Karottenjeans steht daher vor allem kurvigen Frauen mit üppigen Hüften. Bist du eher schlank, verengst du die Jeans mit einem Nietengürtel. Abgerundet wird dieser 80s Look mit Pumps und buntem Modeschmuck, vor allem auffälligen Ohrringen.

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Den einen 80er-Look gibt es natürlich nicht, denn es war eine bunte und vielfältige Dekade, in der viele Jugendkulturen von den No Future-Punks und dramatisch schwarz gekleideten Goths bis zu markenfixierten Yuppies und Poppern ihre größte Zeit hatten. Lass dir einfach mal von deinen Eltern ihre Modesünden aus der Zeit beichten. Wer weiß, vielleicht finden sich im Schrank sogar noch tolle Vintage-Stücke, die du mit einem nagelneuen Blazer oder Body kombinieren kannst.

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