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So findest du bei BHs das passende Modell

Egal, ob du eine kleine oder große Oberweite hast: Um deinem Busen sicheren Halt zu geben und das Bindegewebe zu entlasten, ist ein guter BH das A und O. Doch welcher BH eignet sich hierfür am besten? Worin liegt der Unterschied zwischen den verschiedenen BH-Typen und welcher davon passt zu deinem Busen und zu deinen Bedürfnissen?

Von Buchstaben und Zahlen: Welche BH-Größen gibt es?

Zugegeben: Auf den ersten Blick scheinen BH-Größen etwas verwirrend. 70A, 80B, 75C – das kann schon mal zu Irritationen führen. Aber so kompliziert sind BH-Größen gar nicht. Eigentlich sind sie sogar ganz einfach zu lesen – vorausgesetzt, du weißt, wie die Größe sich zusammensetzt.

Die BH-Größe besteht immer aus zwei Komponenten: einer Zahl und einem Buchstaben. Die Zahl gibt dabei den Unterbrustumfang an, der Buchstabe die Körbchengröße. Die gängigsten Körbchengrößen sind A, B, C und D, es werden jedoch auch BHs für Frauen mit sehr kleinen Brüsten (Körbchengröße AA) und welche für Frauen mit einer sehr großen Oberweite (Körbchengröße E, F etc.) angeboten. Die Unterbrustweite liegt in der Regel zwischen 65 und 110, jeweils in Fünferschritten.

Das richtige Maßnehmen: Wie bestimme ich meine BH-Größe?

Deine BH-Größe kannst du ganz einfach selbst bestimmen. Alles, was du hierzu bauchst, ist ein Maßband. Das legst du gerade unter deiner Brust an und führst es einmal um den Oberkörper herum. Die Zahl, die du dabei misst, ergibt deinen Unterbrustumfang. Da die BH-Größen in Fünferschritte unterteilt sind, rundest du das Ergebnis auf oder ab. Wenn dein Unterbrustumfang also beispielsweise 73 cm beträgt, sind BHs mit einem Unterbrustumfang von 75 cm wahrscheinlich korrekt für dich, liegt dein Unterbrustumfang bei 81 cm, orientiere dich an BHs mit einer 80 vor dem Buchstaben.

Um deine Körbchengröße zu berechnen, wird eine spezielle Formel angewandt. Diese mag auf den ersten Blick etwas kompliziert aussehen, ist mithilfe des Taschenrechners aber im Nu gelöst:

(Oberbrustumfang – Unterbrustumgang – 11): 2

Das Ergebnis entspricht der Stelle des jeweiligen Buchstabens im Alphabet. 0 steht also für AA, 1 für A, 2 für B etc.

Natürlich ist jede Brust individuell, weshalb diese Formel nicht für jede Frau aussagekräftig ist. In jedem Fall ist sie jedoch ein guter Anhaltspunkt, um sich zu orientieren.

Eine Frage der richtigen Passform: Wie muss ein BH sitzen?

Dass ein BH komfortabel sitzen muss, ist dir wahrscheinlich klar. Doch wann sitzt ein BH gut? Grundsätzlich gilt erst mal: Ein BH sollte bequem sein, dich nicht einengen, gleichzeitig jedoch auch nicht zu groß sein. Die Träger sollten weder einschneiden noch rutschen. So weit, so gut. Doch woran lässt sich konkret erkennen, wie gut BHs wirklich sitzen? Hier ein paar BH-Tipps zur perfekten Passform:

  • Die Brüste füllen das Körbchen gut aus: Ein gut sitzender Cup umschließt die Brust, sodass kein Übergang zwischen ihm und dem Busen zu sehen ist. Wirft der BH Falten, ist er zu groß, drückt er die Brust flach oder schneidet den oberen Teil ein, ist er zu klein.
  • Das Unterbrustband sitzt fest, ohne einzuschneiden: Das Unterbrustband muss parallel und fest zum Körbchen sitzen, da es nur so eine gute Stützleistung gewähren kann. Einschneiden darf es dabei jedoch nicht, sonst ist der BH zu klein. Tipp: Wenn du dich nicht eingeengt fühlst und beim Bewegen nicht das Gefühl hast, dass dein BH verrutscht, sitzt er in der Regel richtig.
  • Die Träger liegen bequem an: BH-Träger, die einschneiden, müssen weiter eingestellt werden. BH-Träger, die bei Bewegungen rutschen, müssen etwas enger gemacht werden.
  • Zusammenspiel von Bügel und Steg: Bei exzellent sitzenden BHs schmiegen sich Bügel und Steg angenehm unter den Busen. Wenn der Steg nicht flach anliegt oder eindrückt, ist der BH wahrscheinlich etwas zu klein.

Push-up, Minimizer, Balconette: Welcher BH passt zu mir?

Wer schon mal in einem Fachgeschäft für Damenunterwäsche oder Dessous war, weiß, wie viele verschiedene BHs es gibt – und zwar in jeder Hinsicht. Es finden sich BHs für kleine und große Brüste, BHs, die mehr Volumen geben oder die Oberweite optisch etwas kaschieren, BHs mit und ohne Bügel, trägerlose Varianten etc. Die Liste lässt sich beinahe beliebig weit fortsetzen. Hinzu kommen natürlich noch diverse Farben, Stoffe und Designs. Bei der riesigen Auswahl ist es gar nicht so leicht, einen BH zu finden, der zu dir passt. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, kommt hier eine Liste mit den beliebtesten BH-Typen und deren Funktionen.

  • Push-up-BH: Push-up-BHs sind gefüttert und meist mit eingearbeiteten Kissen ausgestattet. Dadurch vergrößern sie den Busen optisch und zaubern ein schönes Dekolleté. Wenn du eher kleine Brüste besitzt, die du etwas größer schummeln möchtest, sind Push-up-BHs ideal für dich.
  • Bügel-BH: Bügel-BHs sind die Klassiker unter den Büstenhaltern. Hier stützen eingearbeitete Formbügel die Brust und sorgen damit für eine harmonisch runde Form. Bügel-BHs präsentieren sich in einer Vielfalt an Varianten und Ausführungen und eignen sich sowohl für Frauen mit kleinen als auch mit großen Brüsten.
  • T-Shirt-BH: T-Shirt-BHs, die mit und ohne Bügel hergestellt werden, weisen keine störenden Nähte auf, wodurch sich nichts unter dem Oberteil abzeichnet. Eine besondere Art der T-Shirt-BHs sind Schalen-BHs. Diese verfügen über vorgeformte Schaumstoffschalen und formen dadurch einen schönen, runden Busen. Wenn du also ein enges Top oder Shirt trägst, ist ein T-Shirt-BH beziehungsweise ein Schalen-BH die perfekte Lösung.
  • Minimizer-BH: Der Minimizer-BH ist das Gegenstück zum Push-up-BH. Er verkleinert die Brust optisch durch eine spezielle Schnittführung und gibt dir dabei gleichzeitig besonders viel Halt.
  • Balconette-BH: Der Balconette-BH zeichnet sich durch seinen tiefen, geraden Ausschnitt und die sehr weit seitlich am Cup angesetzten Träger aus. Daraus ergibt sich die Form eines Balkons – was den Namen dieses BHs erklärt. Balconette-BHs sind die richtige Wahl, wenn du ein tief ausgeschnittenes Kleid oder Oberteil trägst.
  • Sport-BH: Sport-BHs geben einem Busen – egal ob klein oder groß – extra viel Halt bei jeglichen Sporteinheiten und entlasten das Bindegewebe. Sie umschließen einen großen Teil des Busens, einige Modelle verfügen zudem über eine Ringer-Rücken-Trägerstellung. Das verhindert, dass die Träger von der Schulter rutschen.

Neben diesen BH-Typen sind noch weitere Varianten vertreten, vor allem in Bezug auf die Träger.

  • Trägerloser BH: Trägerlose BHs kommen ohne Träger aus und sind daher prima für schulterfreie Oberteile geeignet. Wenn du beispielsweise ein trägerloses Kleid trägst oder ein enges Schlauchtop, ist dieser BH die richtige Wahl, da hier keine Träger zu sehen sind.
  • BH mit Multitragevarianten: Manche BHs lassen sich dank aushakbaren Trägern sehr variabel tragen – ob im Rücken gekreuzt, als Nackenträger oder mit einseitiger Trägerstellung. Wenn du modetechnisch experimentierfreudig bist und gerne rücken- oder schulterfrei trägst oder asymmetrische Oberteile liebst, bist du mit einem solchen BH bestens beraten.

Nachdem du dir ein Modell ausgesucht hast, hast du meist noch die Wahl zwischen diversen Farben und Stoffen: Schwarz oder Weiß, Rot oder Blau, Baumwolle oder Satin, mit oder ohne Spitze. Hier entscheidet dein ganz persönlicher Geschmack.

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